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Gyokuro gehört zu den edelsten japanischen Grüntee-Sorten und wird mehrere Wochen vor der Ernte beschattet. Dieser Gyokuro wird in der Region Kagoshima im Süden Japans angebaut und zeichnet sich durch seinen süßlich-frischen und spinatigen Geschmack aus, der von einem feinen Umami begleitet wird. Der lose Tee ist vegan, frei von Zusatzstoffen und eignet sich für mehrere Aufgüsse – insgesamt ein sehr ausgewogener und milder grüner Tee.
Dieser Tee kann mehrfach aufgegossen werden. Für einen optimalen Teeaufguss und Geschmack empfehlen wir eine Teekanne/Teesieb in der sich der Tee frei entfalten kann z.B. in der japanischen Einhand-Teekanne
Grüner Tee
2.–4. Aufguss: 60 °C für 20–30 Sekunden
Dieser Tee kann mehrfach aufgegossen werden. Für einen optimalen Aufguss eignet sich eine Teekanne oder ein Teesieb, in dem sich die Blätter frei entfalten können, zum Beispiel eine japanische Teekanne (Kyusu).
| Herkunft | Japan |
|---|---|
| Geschmack | Süßlich-frisch und spinatig im Geschmack, begleitet von einem feinen Umami. Die Tassenfarbe zeigt sich hellgrün. Insgesamt ein sehr ausgewogener und milder grüner Tee. |
| Zutaten | Grüner Tee |
| Lagerung | Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. |
| Herkunft | |
| Herkunftsland | Japan |
| Anbauregion | Kagoshima, Kyushu |
| Varietäten | Blend |
| Verarbeitung | |
| Beschattung | mehrere Wochen vor der Ernte |
| Bedämpfung | Asamushi |
| Geschmack | |
| Tassenfarbe | hellgrün |
| Qualität | |
| Kontrolle | rückstandskontrolliert, ohne Zusatz von Aroma |
| Verpackung | |
| Verpackung | aromasicher im Doypack mit Zip-Verschluss |
| Zubereitung | |
| Kaltaufguss (Mizudashi) | 4-5 TL Tee mit kaltem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Den Tee zwischendurch umrühren und zuletzt durch das Teesieb auspressen. In einer Karaffe mit Gläsern servieren. |
Je nach Sorte 3–5 TL/Liter, 1. Aufguss bei 60–70°C für 60–90 Sek., ab dem 2. Aufguss die Ziehzeit leicht verkürzen (20–60 Sek.). Mehrfach aufgießbar – am besten in einer Teekanne mit Sieb, damit sich die Blätter frei entfalten können.
Kochendes Wasser löst Bitterstoffe (Catechine) zu stark und das sorgt dafür, dass der Tee herb statt süßlich schmeckt. Bei niedrigeren Temperaturen (50–70 °C, je nach Sorte) entfalten sich die milden, umami-reichen Aromen von Sencha & Gyokuro optimal.
Gyokuro wird vor der Ernte 3–4 Wochen beschattet, wodurch mehr L-Theanin entsteht: In dieser Zeit bildet sich der süße, umami-intensive Geschmack. Sencha hingegen wächst in voller Sonne. So entsteht der frische, grasige und etwas herbe Geschmack.
Japanischer Grüntee wird gedämpft und kommt so zu seinem frischen, grasigen Geschmack und der intensiv grünen Farbe. Chinesischer Grüntee wird meist in der Pfanne geröstet – nussiger, weicher und oft blumiger im Geschmack.
Hochwertiger Sencha oder Gyokuro lässt sich meist 2–4 Mal aufgießen. Tipp: Ziehzeit bei jedem weiteren Aufguss leicht verkürzen, um das volle Aroma der Blätter optimal auszuschöpfen.
Dieser Gyokuro wächst in der Region Kagoshima im Süden Japans auf der Insel Kyushu. Er wird aus verschiedenen Teepflanzen-Varietäten hergestellt (Blend) und nach der Ernte Asamushi bedämpft.
Gyokuro wird mehrere Wochen vor der Ernte beschattet. Durch die Beschattung entsteht der typisch süßlich-frische Geschmack mit feiner Umami-Note, der diesen Tee von unbeschatteten Grüntees unterscheidet.
Für den Kaltaufguss 4-5 TL Tee mit kaltem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Zwischendurch umrühren und zuletzt durch das Teesieb auspressen. So schmeckt der Tee erfrischend, ohne bitter zu werden.
Empfohlen wird eine japanische Teekanne (Kyusu) oder ein Teesieb, in dem sich die Blätter frei entfalten können. So gibt der Tee sein Aroma vollständig ab und lässt sich mehrfach aufgießen.
Der lose Tee ist aromasicher im Doypack mit Zip-Verschluss verpackt. Nach dem Öffnen kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, damit Aroma und Frische möglichst lange erhalten bleiben.
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Inhalt
Achtet beim Genuss auf den reichhaltigen und weichen Duft des Gyokuros. Die Struktur eines Gyokuros ist weicher und vollmundiger im Vergleich zum Sencha. Bei den diversen Aufgüssen werdet Ihr verschiedene feine Noten erschmecken. Bei manchen Gyokuros ist seine blassgrüne Farbe ist ein echtes Qualitätsmerkmal z.B. beim Gyokuro Amaterasu.
Bei richtiger Zubereitung des Japan Gyokuro kommt Ihr in den Genuss des unvergleichlichen Geschmacks: viel Süße und eine leicht spinatige Note im Abgang.
Einen perfekten Gyokuro zuzubereiten, ist unglaublich schwierig! Es erfordert viel Kenntnis und Erfahrung in der Zubereitung, um den Genuss zu perfektionieren. Im Vergleich zu anderen Teesorten wird der Gyokuro bei einer niedrigeren Wassertemperatur aufgebrüht.
Warum…? Dieser japanische Grüntee ist sehr empfindlich. Bei zu heißem Wasser verliert er seinen sanften und hoch aromatischen Geschmack, da er sehr temperaturempfindlich ist. Das Teewasser sollte man auf nur 50° bis 60° erhitzen. Einige Teemeister senken es sogar auf 45°C oder 35°C.
Wenn der Gyokuro bitter schmeckt, wurde er zu heiß aufgebrüht. Langsames Aufbrühen für idealen Genuss. Wenn eine süßliche Note hervortritt, wisst Ihr, dass er genauso richtig ist. Falls nicht, wart Ihr einfach etwas zu schnell.

Die Ziehdauer ist beim ersten Aufguss mit 2 Minuten besonders kurz. Der Geschmack kommt besonders zur Geltung, wenn man weiches Wasser verwendet.
Beim zweiten bis vierten Aufguss empfiehlt sich eine Ziehzeit von nur 20 bis 30 Sekunden. Insgesamt sind bis zu acht Aufgüsse möglich, sofern die Blätter noch feucht sind.
Man braucht bei der Zubereitung viel Geduld. Entschleunigt Euch und genießt die verschiedenen Aufgüsse. Bevor Ihr den Tee genießt, gebt ihm etwas Zeit, damit er sich entfalten kann. Er sollte nicht direkt nach dem Aufbrühen verzehrt werden.
Wie man seinen Japan Gyokuro zubereitet, ist völlig unerheblich, solange er korrekt zubereitet wird. Viele von uns verwenden hierfür eine klassische Teekanne.
Wer den Gyokuro traditionell und authentisch-japanisch zubereiten möchte, sollte eine Kyūsu - eine japanische Teekanne - verwenden. Sie wird aus einem hochwertigen Ton hergestellt und eignet sich perfekt für Eure japanische Teezeremonie am Nachmittag!
Eine Kyūsu eignet sich für Mehrfach-Aufgüsse und ist mit einem Fassungsvermögen von 270 ml oder 350 ml ideal für ein bzw. zwei Person geeignet. Wollt ihr zu eurer Teezeremonie noch einen erstklassigen Matcha servieren, empfehlen wir den First Flush Ceremonial Matcha.

Der Gyokuro ist ein teurer Tee und gilt selbst in Japan als Luxus. Einen wirklich preiswerten und guten Gyokuro wird man nur schwer finden. Achtet beim Kauf auf die Optik der einzelnen Teeblätter. Seine Blätter sind wunderschön, manche sogar glänzend.
Ein intensiver Geruch ist ebenfalls ein gutes und wichtiges Qualitätskriterium. Aufgrund der mehrwöchigen Vollbeschattung enthält der Tee einen besonders hohen Chlorophyll-Anteil. Ein guter Gyokuro besitzt im trockenen Zustand eine satte dunkelgrüne Farbe. Einen Gyokuro sollte man ausschließlich lose und in getrockneter Form erwerben.
Die Bewertungen anderer Kunden z.B. auf Amazon geben einen Überblick über Haptik, Geschmack und Blattqualität. Der Edeltee ist ausschließlich unter diesem Namen erhältlich. Achtet außerdem darauf, dass der Tee aus Japan stammt.
Er wird inzwischen in China angebaut, unterscheidet sich aber geschmacklich und preislich von der japanischen Art! Gyokuro zählt zu den teuersten Grünteesorten der Welt und ist von 20 EUR bis 200 EUR pro 100 Gramm erhältlich. Wir beraten Euch gerne!
Wir verzichten aktuell auf das “Bio” Label und daher können wir einen Tee nicht als Bio anbieten, auch wenn dieser in Bio-Qualität hergestellt würde. Aber wir stehen im engen Austausch mit den Importeuren und Tee-Bauern und legen hohen Wert auf einen nachhaltigen und kontrollierten Tee Anbau.
Der Gyokuro ist ein Schattentee. Die Teeblätter werden besonders lange und komplett beschattet. Der 21-tägige Vollschatten sorgt dafür, dass sich die Bitterstoffe im Tee reduzieren. Im Vergleich zu anderen Grüntees sprechen wir hier von einem besonders aufwändigen Herstellungsverfahren. Das macht den Geschmack des Gyokuros derartig einzigartig.
Zu den Anbaugebieten zählen Kirishima und Kagoshima aus Kyūshū. Aber auch in Uji und Shizuoka wird guter Grüntee angebaut. Kurz vor der Ernte werden die Teepflanzen mit Netzen bzw. Matten aus Bambus oder Schilf abgedeckt. Dadurch werden vermehrte Gerb- und Bitterstoffe verhindert. Nur einmal im Jahr werden die Teepflanzen geerntet. Die Pflanzen können also das ganze Jahr regenerieren. Danach folgt eine spezielle Selektion der Ernte: Nur die feinsten und zarten Blätter werden für seine Herstellung verwendet.
An heißen Tagen könnt Ihr den Gyokuro sehr gut als Kaltaufguss (Mizudashi) genießen. Er zählt zu den wenigen Grünteesorten, die man sehr gut mit der speziellen Ice Brew Methode (Shinobi-Cha) aus Japan zubereiten kann. Die besonders schonende Cold Crew Methode passt perfekt zum Gyokuro!
Wie Ihr bereits erfahren habt, ist der Gyokuro sehr sensibel und fein, weshalb er seine Aromen besonders gut an schmelzende Eiswürfeln abgibt.
Man gibt hierfür z.B. in eine Kyūsu 3 Gramm des losen Tees (entspricht einem Teelöffel) und ergänzt vier Eiswürfeln. Es dauert bis zu 2 Stunden, bis man den Cold Brew Tee trinken kann. Alternativ kann man den Grüntee auch mit kaltem Wasser übergießen und ca. 10-20 Minuten ziehen lassen. Danach mit 2-3 Eiswürfeln servieren.

Wer Grüntee liebt, sollte definitiv in den Genuss eines edlen Gyokuros kommen. Der Gyokuro ist ein Tee für echte Puristen und Tee-Connoisseure. Man könnte behaupten dieser Edeltee zählt in der Zubereitung zur Königsdisziplin. Auch im Geschmack zeigt der Japan Gyokuro ein ungewöhnlich komplexes Geschmacksmuster - ein wahrer Hochgenuss also für Sensoriker. Die Zubereitung ist sehr aufwändig und man braucht viel Erfahrung und Kenntnis, um den Gyokuro zu perfektionen, aber...
"Es ist noch kein Teemeister vom Himmel gefallen."
Quellen: