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Der Kabuse Sencha Shinryoku ist ein japanischer Halbschattentee (Kabusecha) aus der ersten Pflückung (First Flush). Die Beschattung des Grüntees wirkt sich auf seine Inhaltsstoffe aus und führt zu einer Verbesserung der Qualität des Tees. Geschmacklich beeindruckt der Kabuse Sencha Shinryoku durch einen leichten, frischen und süßlichen Geschmack mit Umami-Note. Die Tee- und Tassenfarbe glänzt in einem frischen Grün. Daher heißt dieser Tee auch Shinryoku, was auf Japanisch so viel bedeutet wie "frisches Grün".
Anbauregion: Kagoshima/Kirishima auf der Halbinsel Kyūshū
Plantage: Anbauregion um Kagoshima/Kirishima
Verarbeitung: Asamushi, klassischer First Flush, optisch hochwertig (wenig Blattbruch, schöne lange dunkelgrüne Nadeln), Halbschattentee (Kabusecha)
Tee-Neulinge werden mit diesem Tee eine ungeahnte Geschmacksinspiration erleben, aber auch dem Teekenner wird dieser Tee sehr gefallen.
Dieser Tee kann mehrfach aufgegossen werden. Für einen optimalen Teeaufguss und Geschmack empfehlen wir eine Teekanne/Teesieb in der sich der Tee frei entfalten kann z.B. in einer japanischen Teekanne
Grüner Tee
Bei dem Mizudashi Kaltaufguss wird Grüner Tee mit kaltem Wasser aufgegossen. Der Aufguss schmeckt sehr erfrischend, besonders an warmen Tagen. Gieße hierzu 5 TL Grüntee mit kaltem Wasser auf und lasse den Grüntee für 5-10 Minuten ziehen lassen. Der Kabuse Sencha Shinryoku eignet sich besonders gut für diesen Aufguss.
2.–4. Aufguss: 60–65 °C für 20 Sekunden
Kaltaufguss (Mizudashi): 5 TL Grüntee mit kaltem Wasser aufgießen und 5–10 Minuten ziehen lassen.
| Herkunft | Japan |
|---|---|
| Geschmack | Leicht, frisch und süßlich mit Umami-Note. Tee und Tasse leuchten in einem frischen Grün. |
| Zutaten | Grüner Tee |
| Lagerung | Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. |
| Herkunft | |
| Herkunftsland | Japan |
| Anbauregion | Kagoshima/Kirishima, Kyushu |
| Ernte | erste Pflückung (First Flush) |
| Verarbeitung | |
| Beschattung | Halbschattentee (Kabusecha) |
| Dämpfung | Asamushi |
| Blattbild | lange dunkelgrüne Nadeln, wenig Blattbruch |
| Geschmack | |
| Charakter | leicht, frisch, süßlich mit Umami-Note |
| Tassenfarbe | frisches Grün |
Je nach Sorte 3–5 TL/Liter, 1. Aufguss bei 60–70°C für 60–90 Sek., ab dem 2. Aufguss die Ziehzeit leicht verkürzen (20–60 Sek.). Mehrfach aufgießbar – am besten in einer Teekanne mit Sieb, damit sich die Blätter frei entfalten können.
Kochendes Wasser löst Bitterstoffe (Catechine) zu stark und das sorgt dafür, dass der Tee herb schmeckt. Bei niedrigeren Temperaturen (50–70 °C, je nach Sorte) entfalten sich die milden, umami-reichen Aromen von Sencha & Gyokuro optimal.
Gyokuro wird vor der Ernte ca. 3 Wochen beschattet, wodurch mehr L-Theanin entsteht: In dieser Zeit bildet sich der süße, umami-intensive Geschmack. Sencha hingegen wächst in voller Sonne. So entsteht der frische, grasige Geschmack.
Japanischer Grüntee wird gedämpft und kommt so zu seinem frischen, grasigen Geschmack und der intensiv grünen Farbe. Chinesischer Grüntee wird meist in der Pfanne geröstet – nussiger, weicher und oft blumiger im Geschmack.
Hochwertiger Sencha oder Gyokuro lässt sich meist 2–4 Mal aufgießen. Tipp: Ziehzeit bei jedem weiteren Aufguss leicht verkürzen, um das volle Aroma optimal auszuschöpfen.
Shinryoku bedeutet auf Japanisch so viel wie „frisches Grün“. Der Name beschreibt die Farbe der Teeblätter und der Tasse, die bei diesem Kabuse Sencha in einem frischen Grün leuchten.
Ein Halbschattentee, japanisch Kabusecha, wird vor der Ernte eine Zeit lang beschattet. Die Beschattung verändert die Inhaltsstoffe der Blätter und hebt die Qualität, was sich in Süße und Umami zeigt.
Der Tee wird in der Region Kagoshima/Kirishima auf der Halbinsel Kyushu in Japan angebaut. Verarbeitet werden Blätter der ersten Pflückung, also ein klassischer First Flush.
Der Tee wird im Asamushi-Verfahren kurz gedämpft. Das Ergebnis sind schöne, lange und dunkelgrüne Nadeln mit wenig Blattbruch, was ihn auch optisch zu einem hochwertigen Sencha macht.
Ja, als Mizudashi. Dafür 5 TL Grüntee mit kaltem Wasser aufgießen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Der Kaltaufguss schmeckt sehr erfrischend, besonders an warmen Tagen.
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Ein Kabusecha, auch Kabuse-cha oder Halbschattentee genannt, ist ein beschatteter japanischer grüner Tee. Wenn man von Kabuse spricht handelt es sich hierbei um eine Kategorie japanischer Grünteesorten. Die Teepflanzen werden vor der Ernte ca. 1-2 Wochen zur Qualitätsverbesserung beschattet. Verschiedene Grünteesorten können aus beschatteten Teeblättern hergestellt werden z.B. ein Kabuse Sencha oder ein Kabuse Kukicha. Bei dem Kabuse Sencha Shinryoku handelt es sich um einen Premium First Flush Sencha, der aus beschatteten Grünteeblättern hergestellt wurde und der den Namen "Shinryoku" trägt.
Grüner Tee Kabuse Sencha Shinryoku
Sencha ist ein japanischer Grüner Tee der bei der Verarbeitung durch Erhitzung mittelts Wasserdampf hergestellt wird. Die Erhitzung der Teeblätter nach der Ernte ist wichtig, damit die in den Zellen enthaltenen Enzyme inaktiviert werden und der grüne Tee nicht fermentiert. In China hingegen werden viele Grüntee Sorten geröstet und trocken erhitzt. Ein qualitativ hochwertiger Sencha sollte aus Japan stammen. Hier sind insbesondere die Regionen Kirishima, Kagoshima und Miyazaki zu nennen. Werden die Teeblätter beschattet, die für die Sencha Herstellung verwendet werden, nennt man diesen Grüntee Kabusecha.
Die Beschattung der Teesträucher hat zur Folge, dass die Pflanzenzellen aus denen die Teeblätter bestehen ihre Genexpression ändern. Die Teeblätter bilden daraufhin z.B. mehr Koffein und reichern bestimmte Aminosäuren an. Durch die Anreicherung der Teeblätter mit den Aminosäuren entsteht der typische Umami Geschmack von einem Kabusecha oder Gyokuro.
Wir Menschen besitzen auf der Zunge unterschiedliche Rezeptoren für die Wahrnehmung von Geschmäckern z.B. süß, sauer, salzig, bitter und Umami. Das Wort Umami bedeutet aus dem Japanische übersetzt soviel wie "wohlschmeckend" oder aber auch "köstlich und würzig". An die Rezeptoren, die den Umami Geschmack vermitteln docken Aminosäurederivate der Glutaminsäure an. Und genau diese Aminosäure wird bei der Beschattung der Teepflanzen verstärkt gebildet. Weniger bekannt ist, dass die Intensität von Umami auch von der Düngung der Teepflanzen abhängig ist.
Ein Kabusecha weist einen intensiven Geschmack auf, den die Japaner Umami nennen. Dabei handelt es sich um eine weitere Geschmacksrichtung neben süß, sauer, salzig und bitter. Den Umami-Geschmack nehmen wir mit Rezeptoren war, die in der Mitte der Zunge sitzen. An die selben Rezeptoren bindet z.B. auch Glutamat bzw. Glutaminsäure. Das Umami ist sozusagen ein Geschmacksverstärker grüner Tee. Weiterhin weist ein Kabusecha eine feine Süße auf, die unter Grüntee-Liebhabern ebenfalls sehr geschätzt wird.
Shincha Familie Matsumoto
Gyokuro und Matcha nehmen bei den beschatteten Grünteesorten eine besondere Stellung ein. Ein Gyokuro wird i.d.R. länger beschattet als ein Kabuse Sencha. Die Beschattungszeit liegt hier bei ca. drei Wochen. Für die Herstellung eines Gyokuro werden außerdem spezielle Teestrauchsorten (Teestrauchvarietäten) verwendet.
Bei Matcha handelt es sich um ein Grüntee-Pulver, das ebenfalls aus beschatteten Teeblättern hergestellt wird. Aus den Teeblättern wird dann das Blattfleisch (Tencha) verwendet um guten Matcha herzustellen. Ein Premium oder Ceremonial Matcha zeichnet sich mitunter durch eine feine Süße und ein ausgeprägtes Umami aus.
Beim Bestellen eines Kabuse Sencha Grüntees sollte auf die Herkunft des grünen Tees geachtet werden. Die qualitativ guten Kabusecha Tees stammen aus Japan. Beim TeaClub kann dieser hochwertige Schattentee ganz einfach im Online Tee Shop bestellt werden.