Tee Gesundheit

Wir möchten darauf hinweisen, dass sich die hier beschriebenen Informationen nicht auf ein speziell von uns angebotenes Produkt beziehen, sondern allgemeiner Natur sind. Wir haben die Informationen besten Wissens ausgearbeitet, allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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Tee ist heute nach Wasser das zweit häufigste konsumierte Getränk weltweit 1. Bereits im alten China vor mehr als 5000 Jahren diente Tee lange Zeit als Arzneimittel. Heute untersuchen viele Forscher die gesundheitsförderlichen Eigenschaften von schwarzem und insbesondere grünem Tee. In diesem Artikel möchten wir einen Überblick über die gesundheitsförderlichen Eigenschaften von Tee geben.

Gesundheitsförderliche Wirkungen der Polyphenole im Tee

Die meisten der gesundheitsförderlichen Eigenschaften von Tee der Pflanze Camellia sinensis gehen von seinen Polyphenolen aus. Unter dem Begriff Polyphenole werden Substanzen zusammengefasst die auf der Struktur des Phenols basieren 2. Polyphenole kommen in vielen Pflanzen vor z.B. Epigallocatechingallat (EGCG) im Tee, Kaffeesäure (Kaffee), Curcumin (Kurkuma), Capsaicin (Chili), sowie in grünen Blättern wie Kopfsalat, Grünkohl, Feldsalat, ... 2,5. Die Flavonoide stellen eine Untergruppe der Polyphenole dar, wozu auch das Epigallocatechingallat gehört.

 

„Freie Radikale können zu Zellschäden und zur Entstehung von Arteriosklerose führen“

Zu den im grünen Tee enthaltenen Flavonoiden gehören die Catechine und im schwarzem Tee die Theaflavine, wobei der Catechin Gehalt im grünem Tee höher ist als im schwarzen Tee. Die im Tee enthaltenen Polyphenole können aufgrund ihrer anti-oxidativen Wirkung freie Radikale abfangen 5.

Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, die durch einen chemischen Prozess ein Elektron abgegeben haben und sich dieses dann bei einer anderen Verbindung wieder zurückholen (Oxidation), im Organismus z.B. bei Proteinen, Fettsäuren oder bei der DNA 2. Im Rahmen des Stoffwechsels entstehen in unserem Organismus ständig freie Radikale, die wir durch entsprechende Enzyme und Vitamine (A, C, E) wieder neutralisieren können. Durch eine Minderung der Nahrungsqualität oder die Zunahme der Bedingungen, bei denen freie Radikale entstehen, kann es zu einem Defizit an anti-oxidativ wirkender Subtanzen und bei den damit verbundenen Vorgängen kommen 2. Freie Radikale und die damit verbundene Oxidation können zu Zellschäden führen und damit zur Entartung von Zellen beitragen und die Entstehung von Krebs begünstigen 5. Weiter kommt es zur Oxidation des „bösen“ LDL-Cholesterins, ein Faktor zur Entstehung von Arteriosklerose 3.

„Antioxidantien können dazu beitragen das anti-oxidative Potential des Körpers zu stärken.“

Den Flavonoiden und insbesondere das im grünen Tee enthaltene Catechin „EGCG“ werden anti-oxidative und anti-cancerogene Eigenschaften zugesprochen. Aufgrund des hohen anti-oxidativen Potentials vom EGCG, kann dieses auch schützend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. 5

Im Rahmen der Rotterdam-Studie konnte ein positiver Effekt von Tee-Flavonoiden auf arteriosklerotische Veränderungen festgestellt werden 6.

Aber Tee hat noch einiges mehr zu bieten, z. B. kann Tee aufgrund seines hohen Fluoridgehalts auch zur Kariesprävention beitragen 7,8. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass sich das EGCG auch positiv auf Neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose auswirkt. Eine Erklärung für die schützende Wirkung auf neuronale Zellen ist die Hemmung von Proteinablagerungen, denn das EGCG verhindert bereits bei der Proteinsynthese die Fehlfaltung von Proteinen. Zusätzlich sorgt es für die Auflösung bestehender Proteinablagerungen 9,10.

Weiterhin gibt es Hinweise für anti-diabetische Eigenschaften beim Typ 2 Diabetes 11,12, sowie entzündungshemmende Eigenschaften des EGCG’s 13,14.

Seit einigen Jahren werden immer mehr Untersuchungen zu den Gesundheitsförderlichen Eigenschaften von Tee bzw. des EGCG’s veröffentlicht und man versucht zu verstehen, auf welche Vorgänge das EGCG in menschlichen und tierischen Zellen wirkt.

An dieser Stelle möchten wir auch dem Wissenschaftlichen Informationsdienst Tee (W.I.T.) für die gute Aufklärungsarbeit danken, insbesondere für die Zusammenfassung von verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten.

Quellen:

  1. Deutscher Teeverband e.V.:"Tee als Wirtschaftsfaktor - Aktuelle Zahlen". Mai 2014
  2. Feichtinger, Thomas, Niedan-Feichtinger, Susana, Schulze-Kroening, Julia:“Biochemie nach Dr. Schüßler bei Hauterkrankungen und Allergien“. Karl F. Haug Verlag. S. 42-54
  3. Khurana, S., Venkataraman, K., Hollingsworth, A., Piche, M., Tai, T.C.:“Polyphenols: Benefits to the Cardiovascular System in Health and in Aging“. 2013. Nutrients 5, 3779–3827. doi:10.3390/nu5103779
  4. Leitzmann, C., Watzl, B.:“Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln“. Hippokrates Verlag. 3. unveränderte Auflage. S. 33-47
  5. Schröder, Eva-Maria:“Gesundheisförderliche Wirkungen von Tee (Camellia sinensis) – ein Überblick. 2007. Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee
  6. Rotterdam-Studie: Geleijnse, J., Launer, L., Hofman, A., Pols, H., Witteman, J.:“Tea Flavonoids May Protect Against Atherosclerosis“. 1999. Arch.Intern.Med. Vol 159, Oct 11, 1999. 2170-2173
  7. Engelhardt, U.:“Kariespräventive Wirkung von Tee“. I.T Frühjahr 2000
  8. Feldheim, W.:“Die kariespräventive Wirkung von Tee (II): Die Wirkung der Polyphenole“. I.T Herbst 2000
  9. Mandel, S.A., Amit, T., Kalfon, L., Reznichenko, L., Youdim, M.B.H.:“Targeting Multiple Neurodegenerative Diseases Etiologies with Multimodal-Acting Green Tea Catechins. 2008. J. Nutr. 138, 1578S–1583S
  10. Ehrnhöfer, Dagmar E.:“ Inhibitor der amyloiden Proteinaggregation in Grünem Tee: Die Wirkung des Tee-Inhaltsstoffs EGCG gegen Eiweißablagerungen bei Parkinson Alzheimer und anderen Erkrankungen“. I.T Oktober 2010
  11. Raab, Heike:“Diabetes und Tee“. I.T Dezember 2008
  12. Chacko, Sabu M., et al.:"Beneficial effects of green tea: a literature review". 2010. Chin med13: 1-9.
  13. Hong Byun, E., Fujimura, Y., Yamada, K., Tachibana, H.:“TLR4signaling inhibitory pathwayinducedbygreenteapolyphenolepigallocatechin-3- gallate through 67-kDa laminin receptor“. 2010. J.Immunol.185: 33–45
  14. Kim, H.-S., Quon, M.J., Kim, J.:“New insights into the mechanisms of polyphenols beyond antioxidant properties; lessons from the green tea polyphenol, epigallocatechin 3-gallate“. 2014. Redox Biol 2, 187–195

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