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Juni 06, 2026 7 min Lesezeit
Dieser Blog mit Bildern und Text wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und von uns redaktionell geprüft.
Ein Iced Matcha Latte gelingt dir zuverlässig, wenn du 2 g Matcha mit 40 bis 50 ml Wasser bei 70 bis 80 °C zu einem glatten Shot aufschlägst. Diesen Shot gießt du langsam über 180 bis 200 ml kalte Milch mit 6 bis 8 Eiswürfeln, damit der Geschmack klar bleibt und das Glas seine grün-weiße Schichtung bekommt.
Wenn dein Iced Matcha Latte bisher klumpig, dünn oder zu milchig war, lag das selten am Rezept. Meistens stimmte einfach die Reihenfolge nicht. Matcha braucht zuerst einen kleinen, glatten Ansatz und kommt erst danach zu Eis und Milch. Süße dosierst du am besten flüssig, dann verteilt sie sich im kalten Glas gleichmäßig.
Ein paar feste Größen entscheiden, ob aus dem Café-Drink ein Rezept wird, das dir jedes Mal gleich gelingt.
Für ein großes Glas nimmst du 2 g Matcha, 40 bis 50 ml Wasser, 180 bis 200 ml kalte Milch und 6 bis 8 Eiswürfel. Der Matcha kommt erst als glatter Shot ins Glas, nachdem Milch und Eis schon drin sind.
Zuerst siebst du den Matcha in eine kleine Schale. So wandern trockene Pulvernester gar nicht erst in den Drink. Dann gießt du 40 bis 50 ml warmes Wasser dazu und schlägst alles kräftig auf, bis die Oberfläche fein wirkt und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Mehr zu den einzelnen Handgriffen findest du in unseren Tipps zur Iced-Matcha-Zubereitung.
Jetzt füllst du ein hohes Glas mit Eis und gibst die kalte Milch dazu. Den Matcha-Shot lässt du langsam über das Eis oder über einen Löffelrücken laufen. Magst du es süßer, startest du mit 1 TL Sirup oder Agavendicksaft und löst ihn im Shot oder in der Milch, bevor du das Glas fertig schichtest. Das genaue Verhältnis mit 70 bis 80 °C warmem Wasser deckt sich mit den gängigen Rezepten.
Klümpchen vermeidest du am sichersten, indem du Matcha nie direkt in kalte Milch gibst. Du siebst das Pulver, rührst es mit wenig Wasser an und schlägst es 20 bis 30 Sekunden in schnellen M- oder W-Bewegungen auf.
Das Sieb nimmt dem Pulver die kleinen Verdichtungen, die später im Glas als grüne Punkte auftauchen. Warmes Wasser bei 70 bis 80 °C macht die Methode zu Hause besonders verlässlich, weil du den Matcha schnell zu einer glatten Basis schlägst. Den ganzen Ablauf haben wir ausführlich in unserem Beitrag zum Anrühren und Genießen von Matcha beschrieben.
Die feinste Textur bekommst du mit einem Chasen, dem traditionellen Bambusbesen, weil seine Borsten den Matcha breit durchs Wasser ziehen. Ein Milchaufschäumer oder ein kleiner Schneebesen tut es auch, wenn du gründlich arbeitest und den Shot vor dem Eingießen kurz prüfst. Kalt anrühren klappt ebenfalls, verlangt aber mehr Geduld und ein sehr feines Sieb. Wie du den Besen sauber führst, zeigt unsere Anleitung für zeremoniellen Matcha.
Cremig bleibt der Iced Matcha Latte, wenn der Shot konzentriert ist und die Milch den Hauptteil des Glases ausmacht. 30 bis 50 ml Wasser sind dafür deutlich verlässlicher als ein langer, dünner Teeansatz.
Der Matcha-Shot darf vor dem Eingießen ruhig kräftig schmecken, denn Milch und Eis machen ihn im Glas ohnehin weicher. Nimmst du schon beim Anrühren viel Wasser, verliert der Drink später schnell an Kontur. Welche Rolle die Reihenfolge dabei spielt, vertiefen wir in unseren Rezepten rund um den Matcha Latte.
Große Eiswürfel helfen mehr als sehr viel Eis, weil sie langsamer schmelzen. Wirkt dein Glas nach ein paar Minuten dünn, nimm beim nächsten Mal weniger Wasser oder erhöhe den Matcha vorsichtig auf 2,5 bis 3 g. Schmeckt es dir zu milchig, reduziere lieber die Milch leicht, statt noch mehr Pulver einzurühren. Den passenden Wasser-Korridor bestätigen auch gängige Rezeptangaben mit 50 ml pro Glas.
Notiz aus unserer Küche: Wir rühren den Shot bewusst kräftig an und lassen Milch und Eis die Stärke ausgleichen. Ein konzentrierter Ansatz mit wenig Wasser trägt geschmacklich weiter als die doppelte Menge Wasser im Glas.
Am zuverlässigsten cremig wird es zu Hause mit Vollmilch und Barista-Haferdrink. Sojadrink bringt Struktur ins Glas, während Mandeldrink leichter schmeckt und den Iced Matcha Latte etwas schlanker wirken lässt.
Die Milch soll den Matcha tragen, ohne seine grüne, fein herbe Note zu überdecken. Vollmilch wirkt rund und klassisch, Haferdrink bringt oft eine milde eigene Süße mit. Das passt besonders gut, wenn du nur wenig süßen möchtest.
Bei pflanzlichen Drinks lohnt der Griff zur Barista-Variante, weil Hersteller dort häufig Proteine und Öle für stabilere Schaumeigenschaften einsetzen. Mandeldrink kann angenehm nussig sein, fühlt sich im Glas aber oft weniger cremig an.
| Milchart | Charakter im Glas | Passt besonders, wenn |
|---|---|---|
| Vollmilch | rund, klassisch cremig | du das vertraute Café-Mundgefühl suchst |
| Barista-Haferdrink | cremig, leicht süßlich | du den Drink kaum nachsüßen willst |
| Sojadrink | strukturiert, oft stabil | du Körper und etwas Halt im Glas magst |
| Mandeldrink | nussig, leichter | du eine schlankere, dezente Variante bevorzugst |
Die Schichtung bekommst du, wenn Eis und Milch zuerst ins Glas kommen und der Matcha-Shot langsam darüberläuft. Je ruhiger du gießt, desto klarer bleibt der grün-weiße Übergang beim Servieren.
Ein hohes Glas und große Eiswürfel helfen, weil der Matcha nicht sofort mit voller Kraft in die Milch fällt. Für einen besonders sauberen Verlauf gießt du den Shot über einen Löffelrücken oder direkt auf einen Eiswürfel. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip: Eine leichtere Flüssigkeit, die du langsam in dichtere Milch gießt, setzt sich in sichtbaren Lagen ab.
Die Schichtung ist vor allem ein schöner Serviermoment. Vor dem Trinken darfst du den Iced Matcha Latte ruhig umrühren, dann verteilen sich Matcha, Milch und Süße gleichmäßiger. Das Glas muss also nicht bis zum letzten Schluck getrennt bleiben.
Die meisten Fehler korrigierst du, indem du nur an einer Stellschraube drehst. So erkennst du schnell, ob Wasser, Matcha-Menge, Eis oder Süße dein Glas aus dem Gleichgewicht gebracht haben.
Schmeckt der Drink dünn, hältst du das Wasser bei 30 bis 50 ml und nimmst größere Eiswürfel. Wirkt er stumpf, testest du 2,5 bis 3 g Matcha oder reduzierst die Milch leicht. Wirkt er bitter, prüfst du zuerst die Wassertemperatur und bleibst bei 70 bis 80 °C.
| Problem | Erste Stellschraube |
|---|---|
| Dünner Geschmack | Wasser auf 30–50 ml begrenzen, große Eiswürfel nutzen |
| Stumpf oder flach | Matcha auf 2,5–3 g erhöhen oder Milch leicht reduzieren |
| Bitter oder hart | Wassertemperatur prüfen, bei 70–80 °C bleiben |
| Klümpchen | sieben und den Shot separat glatt aufschlagen |
| Süße unausgewogen | flüssige Süße im warmen Shot oder in der Milch lösen |
Für reproduzierbare Ergebnisse lohnt es sich, die ersten Gläser wirklich zu wiegen und abzumessen. Nimm immer dasselbe Glas, bleib bei einer ähnlichen Eiswürfelmenge und löse die Süße flüssig ein. Nach zwei oder drei Durchläufen weißt du, ob dein Lieblingsglas eher 180 ml oder 200 ml Milch verträgt. Weitere Anker für die Feinjustierung sammeln wir laufend in unseren Notizen zum perfekten Matcha.
Ein guter Iced Matcha Latte hängt weniger von vielen Zutaten ab als von festen Bedingungen im Glas. Dosierst du Matcha, Wasser, Milch und Eis immer ähnlich, wird aus dem hübschen Café-Drink ein Rezept, das du ruhig wiederholen kannst.
Ein kleines Messritual erspart dir mehr Frust als die nächste Rezeptvariante. Und selbst die schönste Schichtung bringt wenig, wenn der Matcha-Shot vorher nicht glatt und konzentriert war. Sobald die Methode sitzt, fügen sich auch die Feinheiten wie Matcha-Qualität und passendes Zubehör von ganz allein ins Bild.
Bereite dein nächstes Glas einmal exakt mit 2 g Matcha, 40 bis 50 ml Wasser und 180 bis 200 ml Milch zu. Danach veränderst du nur eine Sache, etwa die Milchmenge oder die Matcha-Dosis, bis der Drink genau zu deinem Geschmack passt. Pulver und den passenden Besen findest du bei uns im TeaClub in einer handverlesenen Auswahl.
Ja, das geht auch ohne Chasen. Ein Milchaufschäumer, ein kleiner Schneebesen oder ein dicht schließendes Schraubglas funktionieren gut, wenn du den Matcha vorher siebst. Der Chasen bleibt die feinste Methode, weil er den Shot besonders gleichmäßig aufschlägt.
Warm anrühren ist für zu Hause am verlässlichsten. Wasser bei 70 bis 80 °C hilft dir, den Matcha schnell glatt zu schlagen. Kalt geht auch, dann musst du aber gründlicher sieben und länger rühren, damit keine kleinen Klümpchen bleiben.
Für 250 ml Milch plane eher 2,5 bis 3 g Matcha ein. Die übliche Basis von 2 g passt sehr gut zu 180 bis 200 ml Milch. Bei mehr Milch schmeckt der Drink sonst schnell zu mild oder zu dünn.
Flüssige Süße löst sich am besten. Starte mit 1 TL Sirup oder Agavendicksaft und gib ihn in den warmen Matcha-Shot oder direkt in die Milch. Trockener Zucker verteilt sich im kalten Glas oft schlechter.
Bitterkeit kommt oft von zu heißem Wasser oder einer zu großzügigen Matcha-Dosis. Bleib beim Anrühren bei 70 bis 80 °C und miss das Pulver am Anfang genau ab. Wirkt der Drink danach noch hart, prüfe die Matcha-Qualität und reduziere die Menge leicht.
Ja, Mandeldrink funktioniert. Er bringt eine leichte nussige Note mit und wirkt im Glas meist weniger cremig als Vollmilch, Haferdrink oder Sojadrink. Möchtest du mehr Körper, ist eine Barista-Variante oft die bessere Wahl.
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